Die Position des Flugzeugs war aggressiv – genau die Art, die bei militärischen Abfangeinsätzen verwendet wird.
„Lassen Sie uns eine visuelle Bestätigung einholen“, sagte sie. „Aktivieren Sie die Außenkameras.“
Wenige Augenblicke später erschien das Videobild.
Vor dem dunklen Himmel über dem Atlantik schwebte ein elegantes Flugzeug in der Nähe ihrer Tragfläche.
„Das ist kein Linienflugzeug“, sagte Mara leise.
„Und freundlich ist es ganz bestimmt nicht.“
Plötzlich war aus dem Radio ein lautes Rauschen zu hören.
„Flug 417, Sie sind vom Kurs abgekommen“, sagte eine kalte Stimme. „Passen Sie sich den übermittelten Koordinaten an.“
Mara schnappte sich das Mikrofon.
„Dies ist ein ziviles Flugzeug auf planmäßiger Route. Bitte geben Sie sich umgehend zu erkennen.“
Die Antwort kam ohne Zögern.
„Befolgen Sie die Anweisungen… oder Sie müssen mit Konsequenzen rechnen.“
Kapitel 6: Zurückschlagen
Das feindliche Flugzeug stürzte sich plötzlich näher heran und brachte die Passagiermaschine in heftiges Schütteln. Panik brach in der Kabine aus.
„Sie versuchen, uns einzuschüchtern“, sagte Mara.
Der erste Offizier sah entsetzt aus.
„Wir können ihnen nicht entkommen. Wir sind unbewaffnet.“
Maras Gedanken rasten.
„Dann rennen wir nicht“, sagte sie bestimmt.
„Haben Sie die volle manuelle Kontrolle?“, fragte sie den Kapitän.
„Ja – aber so etwas habe ich noch nie erlebt.“
"Ich habe."
Sie glitt auf den Kopilotensitz.
Kapitel 7: Das Manöver
Das mysteriöse Flugzeug flog weiterhin aggressive Überflüge.
„Sie testen unsere Reaktionen“, erklärte Mara. „Jedes Mal, wenn wir in Panik geraten, gewinnen sie die Kontrolle.“
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Über Funk ertönte erneut die bedrohliche Stimme.
„Sie haben eine Minute Zeit, um der Aufforderung nachzukommen.“
Mara ignorierte es.
Stattdessen beobachtete sie aufmerksam das Radar.
„Sie werden uns gleich wieder überholen“, sagte sie.
„Wenn sie das tun, werde ich Flughöhe und Geschwindigkeit unerwartet ändern.“
Der Kapitän sah entsetzt aus.
„Dieses Flugzeug befördert 300 Passagiere. Wir können keine Kampfmanöver durchführen.“
„Das werden wir nicht“, antwortete Mara ruhig.
„Wir fliegen einfach intelligenter.“
Kapitel 8: Die Flucht
Das feindliche Flugzeug näherte sich.
„Jetzt!“, rief Mara.
Sie drückte die Steuerung nach vorn und ließ das Flugzeug abrupt sinken. Durch den plötzlichen Sinkflug flogen Gegenstände durch die Kabine.
Die feindlichen Flugzeuge flogen völlig über sie hinaus.
Sofort zog sie das Flugzeug wieder hoch und änderte den Kurs.
„Das verschafft uns ein wenig Zeit“, sagte sie.
„Aber sie werden zurückkommen.“
„Wir müssen sichtbar sein“, fügte sie hinzu.
Sie aktivierte sämtliche Transponder und Signalsysteme an Bord.
„Das wird die Flugsicherung alarmieren“, sagte der Kapitän.
"Genau."
Kapitel 9: Eine zweite Gefahr
Plötzlich ertönte ein Summen aus der Cockpit-Sprechanlage.
„Hier spricht Julia aus der Kabine“, sagte eine Flugbegleiterin eindringlich. „Zwei Passagiere in der Business Class verhalten sich verdächtig.“
Maras Magen verkrampfte sich.
Dies war nicht nur ein Angriff von außen.
Jemand an Bord war beteiligt.
„Lasst sie auf keinen Fall in die Abteile“, befahl Mara. „Sie müssen sitzen bleiben.“
Der Kapitän wirkte schockiert.
„Das war geplant.“
Kapitel 10: Mut in der Hütte
In der Passagierkabine brach Chaos aus, als einer der verdächtigen Männer aufstand und eine Waffe enthüllte.
„Bleiben Sie ruhig“, verkündete er. „Dieses Flugzeug ändert den Kurs.“
Doch von Platz 24D erhob sich plötzlich ein großer Geschäftsmann.
„Ich glaube nicht“, sagte er.
Er ging sofort auf den Mann los, wodurch die Waffe über den Boden rutschte.
Ein weiterer Fahrgast – ein pensionierter Polizist – packte den zweiten Verdächtigen.
Innerhalb weniger Augenblicke hatten gewöhnliche Fahrgäste die Bedrohung beseitigt.
Im Cockpit überkam Mara ein Gefühl von Stolz.
Manchmal zeigt sich Mut dort, wo man ihn am wenigsten erwartet.
Kapitel 11: Ein persönlicher Feind
Das Radio knackte erneut.
„Kapitän Dalton… ich weiß, Sie sind an Bord.“
Mara erstarrte.
Sie erkannte die Stimme.
„Victor Klov“, flüsterte sie.
Ein ehemaliger feindlicher Pilot.
Das war kein Zufall.
Es war eine persönliche Angelegenheit.
Kapitel 12–14: Die letzte Schlacht
Victor brachte das Flugzeug in die finale Angriffsposition.
Mara führte ein gewagtes Manöver aus, indem sie die Leistung reduzierte und die Höhe gerade so weit verringerte, dass Victor erneut über das Ziel hinausschoss.
Augenblicke später erschienen zwei Kampfjets am Horizont – militärische Abfangjäger, die auf das Notsignal reagierten.
Victor zog sich sofort zurück.
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„Flug 417“, funkte ein Pilot. „Wir begleiten Sie. Sie sind in Sicherheit.“
Der Kapitän atmete erleichtert aus.
„Du hast alle gerettet.“
Kapitel 15–18: Ein neuer Weg
Nach der sicheren Landung des Flugzeugs in London umringten die Passagiere Mara voller Dankbarkeit.
Aber sie fühlte sich nicht wie eine Heldin.
Sie fühlte sich wie jemand, der daran erinnert wurde, wer sie wirklich war.
Später in dieser Nacht rief sie ihren ehemaligen Kommandanten an.
„Ich habe genug vom Laufen“, sagte sie.
Sechs Monate später war Captain Mara Dalton wieder in Uniform – diesmal zum Schutz ziviler Flugzeuge und zur Abwehr von Bedrohungen wie der, der sie an jenem Tag gegenüberstand.
Sie hatte etwas Wichtiges gelernt.
Sie können versuchen, Ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Doch wenn die Menschen dich am meisten brauchen, wird dein wahres Ich immer zum Vorschein kommen.
Und manche Menschen – wie Mara – werden immer auf die Gefahr zufliegen, anstatt vor ihr wegzulaufen.